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Hält Ihre Krypto-Historie einem Mittelherkunftsnachweis stand?

Wenn Krypto-Erlöse auf ein deutsches Bankkonto fließen, verlangt die Bank zunehmend einen Nachweis der Mittelherkunft: eine geschlossene Kette von der ersten Euro-Einzahlung über Kauf, Verwahrung und Transfers bis zur Auszahlung. Zwischen der Anfrage und einer Kontosperre liegen oft nur Wochen. Dieser Check zeigt vorher, wo Ihre Kette Lücken hat.

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Die Analyse läuft vollständig auf Ihrem Rechner. Es gibt keinen Server, der Ihre Dateien empfangen könnte.

Offline-fähig

Sie können die Internetverbindung trennen, bevor Sie Dateien laden. Der Check funktioniert trotzdem.

Keine Speicherung

Nichts wird hochgeladen oder gespeichert. Gezählt wird anonym nur, dass eine Analyse lief, nie ihr Inhalt.

01
Exporte laden

Kraken-Ledger oder generisches CSV, gern mehrere Dateien zusammen.

02
Kette lokal prüfen

Transfers werden zugeordnet, Bestände nachgerechnet.

03
Lücken schließen

Jede Lücke nennt das fehlende Dokument.

Was geprüft wird

Der Check liest maschinelle Exporte Ihrer Börsen und Wallets und rekonstruiert daraus die Kette, die eine Compliance-Abteilung sehen will: Jede Krypto-Einzahlung muss sich einer bekannten Auszahlung von einer anderen Börse oder eigenen Wallet zuordnen lassen. Einzahlungen ohne dokumentierte Quelle sind die klassische Lücke, an der ein Nachweis scheitert. Zusätzlich wird je Börse und Asset der rechnerische Bestand mitgeführt: Wird er negativ, beginnt der Export zu spät und es fehlen Aufzeichnungen.

Unterstützte Formate

Kraken-Ledger · Generisches CSV (date,venue,type,asset,amount)

Für alle anderen Quellen gibt es ein einfaches generisches CSV-Format mit den Spalten date,venue,type,asset,amount, wobei type einer der Werte deposit, withdrawal oder trade ist und Auszahlungen ein negatives Vorzeichen tragen. Weitere Börsenformate folgen.

Häufige Fragen

Wann verlangt eine Bank den Mittelherkunftsnachweis?
Nach dem Geldwäschegesetz prüfen Banken auffällige Zuflüsse; als Schwelle wird häufig ein Betrag ab 10.000 Euro genannt, verlangt werden kann der Nachweis aber auch darunter. Auch Notare bei Immobilienkäufen und Börsen selbst fragen danach.

Reichen Screenshots meiner Depots?
Nein. Ein Screenshot belegt einen Kontostand, nicht die Herkunft. Verlangt werden maschinelle Vollexporte über den gesamten Zeitraum und die nachvollziehbare Verknüpfung von Bankkonto, Börsenkonto und Wallet.

Was mache ich mit einer gefundenen Lücke?
Jede Lücke nennt konkret, welches Dokument fehlt: meist der Vollexport einer weiteren Quelle oder ein früherer Zeitraum. Lücken, die sich nicht mehr schließen lassen, etwa weil eine Börse nicht mehr existiert, gehören dokumentiert und im Zweifel anwaltlich begleitet, bevor die Bank fragt.

Kann das nicht auch ChatGPT?
Die Analyse selbst könnte ein Sprachmodell versuchen - aber dafür müssten Sie Ihre vollständige Finanzhistorie an einen US-Anbieter hochladen, das Ergebnis fiele bei jedem Durchlauf anders aus, und ein Chat-Verlauf ist gegenüber einer Bank nichts wert. Dieser Check überträgt nachweislich nichts (er funktioniert offline), rechnet deterministisch und erzeugt eine Mappe mit Prüfsummen, die jeder Empfänger mit Bordmitteln verifizieren kann. Der Unterschied ist nicht die Analyse, sondern das überprüfbare Ergebnis.

Weiterführend

Mittelherkunftsnachweis für Krypto: Was Banken verlangen · Die Mappe als offenes Format · Das Regelwerk der Buchungs-Engine · Stablecoin-Buchhaltung in Deutschland: Der Leitfaden

Dieses Werkzeug strukturiert Ihre eigenen Unterlagen und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Ob ein Nachweis einer bestimmten Bank genügt, entscheidet deren Compliance; bei gesperrten Konten oder nicht schließbaren Lücken gehört der Fall zu einer spezialisierten Kanzlei.